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Altcoins

Altcoins sind alle Kryptowährungen außer Bitcoin, von Ethereum und Ripple bis zu Tausenden kleinerer Projekte. Auf dieser Seite erfahren Sie, was Altcoins sind, welche Arten es gibt und worauf Sie achten sollten, bevor Sie in eine Altcoin investieren.

Was sind Altcoins?

Das Wort Altcoin ist eine Wortkombination aus Alternative und Bitcoin. Es ist also ein Sammelbegriff für alle Kryptowährungen, die nicht Bitcoin sind. Da inzwischen Tausende verschiedene Coins existieren, ist der Begriff weit gefasst, von etablierten Projekten wie Ethereum und Ripple bis zu kleinen, oft hochspekulativen Token.

Altcoins haben eine enge Verbindung zu Bitcoin: viele Altcoins basieren auf der Bitcoin-Blockchain-Idee, haben sie aber abgewandelt oder erweitert. Andere Altcoins gingen einen ganz eigenen Weg und entwickelten neue Funktionen wie Smart Contracts (Ethereum), schnellere Transaktionen (Litecoin, Solana) oder mehr Privatsphäre (Monero).

Welche Arten von Altcoins gibt es?

Altcoins lassen sich grob in drei Kategorien einteilen, je nachdem, was sie technisch oder funktional anbieten.

Smart-Contract-Plattformen

Netzwerke wie Ethereum, Solana und Cardano, auf denen sich Programme ("Smart Contracts") ausführen lassen.

Zahlungs-Coins

Alternativen zu Bitcoin, die schneller oder günstiger Werte übertragen, zum Beispiel Litecoin oder Bitcoin Cash.

Privacy-Coins

Coins wie Monero oder Zcash, die Transaktionen stärker verschleiern. Beliebt bei Privatsphäre-orientierten Nutzern.

Warum gibt es so viele Altcoins?

Es gibt zwei Hauptgründe, warum so viele Altcoins entstanden sind.

1. Innovation und Dezentralisierung

Altcoins sind das Experimentierfeld der Kryptowelt. Entwickler probieren neue Funktionen aus, energieeffiziente Konsens-Modelle (proof-of-stake), schnellere Transaktionen, neue Anwendungen wie DeFi oder NFT. Erfolgreiche Ideen werden manchmal von Bitcoin selbst übernommen oder als eigenständiges Netzwerk weiterentwickelt. Dezentralisierung profitiert davon: ein gesunder Wettbewerb hält den gesamten Sektor innovativ.

2. ICO-Boom und Spekulation

Vor allem zwischen 2017 und 2018 entstanden Tausende Altcoins über sogenannte ICOs (Initial Coin Offerings). Bei einem ICO konnten Investoren mit Bitcoin oder Ether neue Coins kaufen, in der Hoffnung auf Wertsteigerung. Viele dieser Projekte hatten kein solides Team oder Geschäftsmodell, und sind mittlerweile verschwunden oder fast wertlos. Ein Teil der Altcoins ist also reines Spekulationsobjekt.

Worauf sollten Sie bei Altcoins achten?

Bevor Sie in eine Altcoin investieren, lohnt es sich, drei Punkte zu prüfen, wir nennen das DYOR: Do Your Own Research.

1. Das Projekt

Wofür ist die Coin gedacht? Löst sie ein konkretes Problem oder ist sie hauptsächlich Spekulation? Schauen Sie sich das Whitepaper an, das technische Konzept hinter dem Projekt.

2. Das Team

Wer steht hinter der Coin? Sind die Köpfe öffentlich bekannt, mit nachvollziehbarem Lebenslauf? Anonyme oder fragwürdige Teams sind ein Warnsignal.

3. Das Ökosystem

Wie viele Nutzer und Entwickler sind aktiv? Eine Coin mit aktiver Community, vielen Wallet-Integrationen und realen Anwendungen ist meist solider als eine Coin, die nur in Spekulanten-Foren existiert.

Altcoins sind volatiler als Bitcoin. Investieren Sie nur, was Sie verlieren können, und nie auf Pump.

Häufig gestellte Fragen

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